Star Wars: The Mandalorian and Grogu

Star Wars: The Mandalorian and Grogu

Originaltitel: The Mandalorian and Grogu
Genre: Science Fiction
Regie: Jon Favreau
Hauptdarsteller: Pedro Pascal
Laufzeit: DVD (127 Min) • BD (132 Min)
Label: Leonine

Star Wars: The Mandalorian and Grogu   01.10.2026 von Born2bewild

Dass Disney die Rechte an Star Wars erworben hat, waren ein Segen und ein Fluch zugleich. Für die Filme gab es sehr viel Kritik von Seiten der Fans. Wo sich aber die meisten einig waren, ist die Serie The Mandalorian. Hier gab es kaum negative Stimmen, passte hier doch einfach alles zusammen. Leider gab es zum sympathischen Helmträger nur drei Staffeln mit insgesamt vierundzwanzig Folgen. Doch schon vor einigen Jahren war klar: Die Serie würde ihren Abschluss in einem Kinofilm finden. Zusammen mit „Mini-Yoda“, genannt Grogu, kommt nun der Kinofilm The Mandalorian and Grogu in die Heimkinos. Wir haben einen Blick auf die Blu-Ray geworfen und sagen Euch, ob die Wertung hier mit ihm ist…

 

Inhalt

 

Das Imperium wurde gestürzt, überall sind imperiale Warlords in der Galaxie verstreut und planen die Rückkehr des Imperiums. Mit Hilfe des mandalorianischen Kopfgeldjägers (Pedro Pascal) und Grogu versucht die neue Republik die Warlords zur Strecke zu bringen. Die Geschichte der beiden Hauptcharaktere startet auf einem eisigen Planeten, auf dem sich ein brutaler Anhänger des Imperiums niedergelassen hat. Hier greifen sie die Basis direkt an. Die Wachen sind chancenlos und werden schnell ausgeschaltet, doch der Warlord kann fliehen. Während sich Mando schnell eines kleinen Läufers ermächtigt, ist der Warlord schon sicher in einem AT-AT unterwegs. Trotz des Kräfteungleichgewichtes nimmt er die Verfolgung auf…

 

Wenig später ist er in einer Basis der neuen Republik und erhält seinen neuen Auftrag. Er soll zu den Hutten gehen und dort mit den Geschwistern des verstorbenen Jabba sprechen. Sie vermissen ihren Neffen Rotta (Jeremy Allen White). Diesen findet Mando dann in einer Kampfarena auf Shakari wieder. Zu seiner Überraschung möchte der aber nicht gerettet werden, sondern befürchtet von seinem Onkel und seiner Tante getötet zu werden, da er als einziger Erbe Jabbas der rechtmäßige Thronfolger ist. Doch Mando kassiert ihn ein, da das sein Auftrag ist…

 

Wird sich der Mandalorianer für das Kopfgeld entscheiden und den Hutten ausliefern? Oder wird er Mitleid zeigen und einen anderen Weg einschlagen?

 

The Mandalorian and Grogu spielt zwischen den alten (Episode 4-6) und den neuen Filmen (Episode 7-9). Er setzt wieder etwas mehr auf die Niedlichkeit des kleinen Grogus, der sehr viel Screentime erhält und ein wenig dynamischer wirkt. Ähnlich wie Yoda auf Energy-Drinks in Episode 3, allerdings nicht ganz so übertrieben. Dennoch wirken die Bewegungen von Grogu und auch der weiteren, kleinen Anzellaner eher wie die Augsburger Puppenkiste als eine Figur des Disney- oder Star Wars-Universums. Ansonsten ist es ein solider Film, der gut unterhalten kann, aber mehr auch nicht. Da ist man deutlich bessere Storylines und mehr Spannung aus der Ursprungsserie gewohnt. Vielleicht spielt da die Erwartungshaltung etwas mit rein, man hat ja schließlich ein paar Jahre auf das Serienfinale gewartet.

 

Storytechnisch geht es sehr in die moralische Richtung. Mando zeigt seine menschliche Seite und das an mehreren Stellen. Das macht ihn natürlich sympathisch und steht ein wenig im Kontrast zu den Anfangs-Szenen, in denen er als zielgerichteter Kopfgeldjäger gezeigt wird. Aber auch da hüpft Grogu durchs Bild und gibt der Szene etwas Niedliches.

 

Bildergalerie von Star Wars: The Mandalorian and Grogu (6 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Da die Blu-ray etwas nach dem Stream rauskam, habe ich Letzteren zuerst geguckt und dann erst die Blu-ray gesichtet. In Sachen Bildqualität hat die Blu-ray die Nase vorn. Auch die Tonqualität ist besser, es lohnt sich also doch noch Offlinemedien zu kaufen. An Tonspuren gibt es vier Stück. Einmal Deutsch Dolby Digital Plus sowie dasselbe auf Italienisch. Auf Englisch gibt es eine Hörfilmfassung in Stereo und eine DTS-HD Master Fassung. An Extras wurde nicht gespart, es gibt einige Blicke hinter die Kulissen und einen Audiokommentar von Jon Favreau.



Cover & Bilder © LEONINE Distribution GmbH - Alle Rechte vorbehalten. / Star Wars © 2026 & TM Lucasfilm Ltd. LLC. All Rights Reserved.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Ehrlichweise bin ich etwas enttäuscht. Als ich The Mandalorian and Grogu das erste Mal geguckt habe, hat es mich drei Abende gekostet. Ich bin zweimal eingeschlafen. Natürlich hing das auch mit Müdigkeit zusammen, aber im Wesentlichen merkt man daran: Die Handlung ist nicht so spannend. Sie ist ok und solide, aber mehr leider auch nicht. Die Magie, die die Serie The Mandalorian hatte: leider verflogen. Es wirkt für mich etwas wie Star Trek: Picard, ein Fanservice und ein alter Mann in Rüstung, der zwar besser trifft als jeder Scharfschütze, aber dann irgendwie keine so richtige Bindung zum Publikum aufbauen kann. Dann Grogu, irgendwie niedlich, aber irgendwie auch wieder etwas übertrieben. Wie bereits erwähnt, die kleinen Wesen - Grogu eingeschlossen - wirken wie aus der Augsburger Puppenkiste. Letztere hat natürlich ihren Charme, passt aber eben nicht in so einen Film. Für mich wirkt es so, als wolle man alles und jede*n abholen, von Jung bis Alt, doch erreicht am Ende nur, dass sich keiner so richtig erreicht fühlt. Das klingt jetzt alles nach einem ziemlichen Verriss des Films und man merkt meine Enttäuschung. Doch am Ende ist es doch eine Kritik auf hohem Niveau, weil der Film es dann immerhin doch geschafft hat, dass ich ihn mir noch einmal angeguckt habe und es wahrscheinlich auch nochmal tun werde. Aber hier stellt sich die Frage: Liegt es wirklich an der Qualität des Films? Oder liegt es eher an den Charakteren, die wir in den drei Staffeln liebgewonnen haben? Mit der Wertung tue ich mich sehr schwer. Als ich das Review anfing dachte ich mir… naja, ne 8 könnte man schon geben, doch dann schrieb ich, ließ den Film Revue passieren und die Wertung sank. Jetzt sitze ich hier und hänge im Spektrum zwischen 5 und 8 Punkten. Am Ende würde ich jetzt sagen, ich nehme die Mitte und lande bei 6-7 Punkten. Gerne hätte ich mehr vergeben, aber am Ende überwiegt die Enttäuschung. Da hätte einfach mehr kommen müssen.


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